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14.01.2014

From Canada to Mexico: 4502 km in 98 days!

3 Monate als Rad-Vagabund / 3 months as a cycling vagabond

Rückblick, Durchblick, Ausblick - Das war meine Radtour 2013!

Ok, mittlerweile ist ziemlich genau ein Monat vergangen, seit ich mit Torii an meiner Seite in La Paz angekommen bin und irgendwie bin ich euch noch etwas schuldig. Ein kleines Resümee, ein Rückblick aber auch schon mal einen kleinen Ausblick auf das, was bald noch folgen wird. 
Drei Monate auf der Straße, genauer gesagt 98 Tage lagen zum Schluss hinter mir. Dabei durchquerte ich 3 Länder, 6 Staaten und viele atemberaubende Landschaften. Von den grünen Wäldern in Kanada und Washington bis hin zur Wüste in Mexiko sah mein Auge so einiges und vieles ist hängen geblieben und wird es wohl auch noch ein Weilchen bleiben. Ich habe viele Personen getroffen, mit ihnen ein paar Worte gewechselt oder bin mit Ihnen mehrere Wochen zusammen Rad gefahren. Von Allem war etwas dabei und jetzt - mit etwas Abstand - kann ich schon sagen: es war atemberaubend und ich kann so was uneingeschränkt jedem (wirklich JEDEM) von euch empfehlen. Das Reisen auf dem Rad ist einmalig und bringt euch so viel näher an die Menschen und die Natur als es andere Transportmittel jemals könnten. Und die ganze Schinderei ist es allemal wert!
Und dabei ist so eine Reise keineswegs teuer! Viele haben mich immer wieder gefragt, wie ich das ganze finanziere. Dazu nur folgendes: Ich habe in den 98 Tagen ganze 24 Mal für eine Unterkunft (Egal ob State Park, Zeltplatz oder ein einziges Mal Hotel) gezahlt und dabei insgesamt 125 US$ ausgegeben. Das sind gerade mal 90 Euro - in drei Monaten! (Das macht übrigens genau 0,93€ pro Tag). 60 Mal wurde ich von Menschen eingeladen und 37 Mal habe ich in meinem Zelt geschlafen. Eine wirklich tolle Alternative zu All-Inclusive Hotels, oder? :) Mein ganzes Equipment und meine Brunhilde (mein Rad) konnte ich in Mexiko Stadt fast komplett zum Originalpreis verkaufen und hatte schon bedenken, dass ich am Ende noch mit einem Plus aus der ganzen Sache rauskomme. :)
Auch sportlich habe ich versucht, einige Grenzen zu verschieben. Mehr oder weniger ist mir das auch gelungen. Insgesamt betrug meine Strecke von Vancouver nach La Paz genau 4502 Kilometer. Von den 98 Tagen saß ich dabei 57 auf dem Rad, was einen Schnitt von ca. 80 Kilometern pro Tag ergibt. Bei 55 Kilo Gepäck ist das schon ein guter Durchschnitt. Klar: ich hätte schneller fahren können, aber diesmal stand die sportliche Herausforderung nicht an erster Stelle. Wo immer es mir gefiel, bin ich geblieben und wo immer ich keinen Spaß hatte, habe ich mich einfach auf mein Rad gesetzt und bin weitergefahren. So einfach ist das...
So: jetzt, wo ihr von den ganzen Zahlen gelangweilt seid noch ein kurzer Ausblick:
Da ich in den kommenden Monaten eher konventionell unterwegs sein werde, werde ich mich an dieser Stelle auch nicht mehr allzu oft melden. Aber für jedes Land, welches ich mit meinem Bagpack bereisen werde, folgt hier auch mindestens ein Post. 

Ach ja: die Fotos zieren diesmal keine tollen Landschaften oder Straßen. Vielmehr drücken sie aus, was  so typische Veränderungen in drei Monaten Radtour sind. Einige werde ich wohl noch eine Weile mit mir rumtragen… :)

Review and Outlook - this was my Bike-Tour 2013!

Ok, almost a whole month passed since I arrived in La Paz with Torii at my side at the end of my bike tour and somehow I still owe you some kind of resumee or review of what I have seen and done. And maybe also a little outlook on what is still to come in the next months.
Three months on the road, to be more precise: 98 days. In these 98 days, I crossed 3 countries,
6 states and uncountable breathtaking landscapes. From the green forests of Canada and Washington to the deserts in Mexico, I really experienced a lot and some impressions still last and will do so for quite a long time, I’m sure!
I met many people, I changed some words with them or rode a couple of weeks together with them on our bikes. I got a bit from everything and now - with some distance - I can definitely state: it was just great! And please trust me: I can recommend traveling in this way to everyone of you (seriously: everyone!) Traveling by bicycle is unique and brings You so much closer to the people of the country you are riding through than any other way of transport could ever do. And all the torture is really worth it!
And it's not even expensive. Many of you asked me, how I could finance this trip. Let me give you some numbers of the last three month: In the 98 day trip, I payed exactly 24 times for accommodation (state parks, campground or also once for a hotel) and spent in total 125 US$ on accommodation. This is not even 90€ - in 3 months!! (Which gives an average per day spending of exactly 0,93€!). 60 times I have been invited by people and 37 times I slept in my tent. Quite a good alternative to expensive all inclusive hotels, right? :)
I also managed to sell all my equipment and my beloved Brunhilde (my bike) in Mexico City for almost the same price that I payed for in Germany and Canada. In the end I was afraid of leaving this trip with more than I had before. :)
I also tried to move some physical limits and go passed them during this tour. Overall my trip from Vancouver to La Paz was 4502 km long. 57 out of the 98 days, I was pedaling which gives a per day average of around 80 kilometers (50 miles). With 55 kg of gear not too bad, I guess. I could have done it faster but this time this was not the purpose of my trip. Instead I focused definitely more on the experience than on the challenge. Wherever I liked it, I stayed, and wherever I did not like it, I kept on pedaling. That easy...
So, now that you are already bored by all these figures, let me give you a short outlook on what's to come:
As I will be traveling on a more convenient way in the next months, I will reduce my posts here a little bit, but I will at least post here once per country. 

Oh, and by the way: the pictures of this post are this time no beautiful landscapes or crazy roads, but more about what happens to you, when you are on such a trip. Some of these reminders will probably last for quite a long time… :)


13.01.2014

!!! Danke !!! Thanks !!! Gracias !!!

Danke! An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei all denjenigen bedanken, die mir in den vergangenen Monaten auf einer Reise in irgendeiner Form geholfen haben, oder die mir einfach ein Lächen geschenkt oder mich zum lachen gebracht haben. Danke! Einige von euch möchte ich gern hier besonders herausheben...
Thanks! I'd like to say thank you to all of you who helped me in the past months on my trip in any kind of way. If it was real help, a smile or just the time we spent together. Thank You! Some of you I'd like to mention here in person....
Gracias! Aqui me gustaria tomar la posibilidad para decirles muchísimas gracias! A todos ustedes que me ayudaron en las ultimas semanas! Si era ayuda que necesitaba, una sonrisa que me regalaron o solamente el tiempo juntos: Gracias! Algunos de ustedes me gustaría mencionar en persona...

17.11.2013

Tucson, Grand Canyon, Las Vegas



Roadtrip - die Zweite...

Eben noch mit 20 km/h auf dem Rad, jetzt mit 1000 km/h im Flugzeug Richtung Tucson. Ich schmeiß0e dabei nicht nur meine CO2 Bilanz über Bord, sondern freu mich auch auf das Wiedersehen mit Eva und Lupita, die ich aus meiner Zeit in Spanien kenne. Zudem steht ein zweiter Roadtrip mit Mary Anne an und davon gibt es viel zu berichten. Auch hier werde ich versuchen mich kurz zu fassen, um euch nicht weiter mit meinem Geplapper von den grandiosen Bildern abzulenken (grandios soll hier keineswegs eine selbstverliebte Einschätzung meiner Fotos sein, sondern steht eher für das, was in den Fotos drin ist :) ).
Was habe ich also gemacht?
  • In Tucson ein paar wunderschöne Tage bei 30 Grad im Schatten mit Lupita, Eva und Nara verbracht. Die Mädels haben sich sichtlich drum bemüht, meine Leber nach all den Wochen ohne viel Alkohol auszutesten. Vielen Dank für die kurze aber schöne Zeit! :) 
  • Den Wildcats beim Homecoming zugeschaut. Ein kleines Universitätsspielchen vor 56.000 Zuschauern eben mit mindestens nochmal so vielen vorher beim Tailgaten (Foto 1 - 3).
  • Meine kleine Reisegitarre gekauft und ausgetestet
  • Mit Mary Anne einen Roadtrip zum Grand Canyon unternommen. Ich weiß gar nicht, was ich hier schreiben soll, da mir die Worte fehlen um das Gesehene zu beschreiben (Fotos 8 - 15). Genießt die Aufnahmen!
  • Auf dem Rückweg nach San Diego einen Zwischenstopp in Las Vegas eingelegt. Schon irre, diese bunte, baute und verrückte Stadt mitten in der Wüste zu sehen. Und: ja, ich habe ganze 1,88 US$ verzockt. Die Jubelpose war nur temporärer Art :)
  • In San Diego die letzten Tage in den USA mit Jen, Pat, Claire und Mary Anne verbracht. Größtenteils mit Vorbereitungen für den Mexiko Trip, aber auch mit Ausflügen zum Pier und einer tollen Skyline. 
Roadtrip - Vol. 2

After riding with 20 km/h on my Bike the last days I am heading towards Tucson with about 1000 km/h on a plane. I'm not only ruining my CO2 balance but also looking forward to meet up with Lupita and Eva, that I know from my time in Spain. I'll also do another road trip with Mary Anne and there is much to tell you. But again: I try to focus on the most important things in order to not distract you from the great pictures (and with "great" I'm refering to the things in the pictures, not my ability to take them :D ).
So, what did I do?
  • I spent a couple of days in Tucson with Eva, Lupita and Nara and enjoyed the 30 degree celcius over there. The girls really tried hard to give my liver no rest after all this time on the bike without much alcohol and we had a lot of fun. Thanks for the short but very very nice time with you! ;) 
  • I went to a real tailgate party with real americans on a real homecoming weekend and cheered for the Wildcats! You know, one of these small little university games with 56.000 people in the stadium and at least twice as much outside at the tailgate party (pictures 1-3).
  • I bought and played my new little guitalele.
  • I went to see the Grand Canyon with Mary Anne. I dont really know, what to tell you here. I just dont have the words for what I saw there. Just have a look at the pictures (photos 8 - 15)!
  • On the way back to San Diego, we stopped in Las Vegas. What a crazy and loud city in the middle of the desert. And Yes, I lost money gambling... but just 1,88 US$ :)
  • I spent the last days in the US in San Diego with Jen, Pat, Claire and Mary Anne. Thanks for your nice hospitality and the Nutella jar as a farewell present!


Good Bye USA, Hola Mexico!


Auf ins Abenteuer

Es gibt viel zu berichten! Es gibt auch vieles, worüber es sich lohnen würde, einmal zu resümieren! Doch aus Zeitgründen werde ich mich diesmal auf das Wichtigste beschränken. Ich starte in ein neues Abenteuer (diesmal so richtig), ich weiss zudem jetzt auch, wann dieses Abenteuer definitiv vorbei sein wird und ich habe doch tatsächlich das Glück, am Ende dieses besagten Abenteuers einen Traum in wahr werden zu lassen. Konkret heißt dies: 

1. Mexiko kann kommen! 
Ich habe die vergangenen Tage in San Diego genutzt, um mich auf die Fahrt durch die Baja California vorzubereiten. Neue Reifen, neue Bremsbeläge, das ganze auch nochmal als Ersatzteile, einen eminent wichtigen 10 Liter - Dromedar-Wassersack, ein paar neue Kleidungsstücke (in Mexiko fährt man besser mit langen Armen, gegen die glühende Sonne in der Wüste), ein wichtiger Schutzblech-Aufkleber (UNVEU) und eine kleine aber feine Reisegitarre sind ab sofort Bestandteil meines Equipments. Zudem habe ich zusammen mit Torii, meinem Reisepartner für den Mexiko-Abschnitt die Route ausgearbeitet und ein paar wichtige Kontakte geknüpft. Denn wie bereits angesprochen, wird die Zeit der Campingplätze und der regelmäßigen Möglichkeiten Wasser nachzufüllen vorbei sein. Einige der Abschnitte führen bis zu 300km am Stück durch unbewohntes Gebiet und da ist es wohl besser, vorbereitet zu sein. Auch ein Grund, weshalb ich das ganze lieber zu zweit als alleine machen wollte. Viele Straßen in Mexiko werden auch eher einem Feldweg als einer gut asphaltierten Straße ähneln, eine gute Karte ist daher auch unerlässlich. Danke nochmal an Chance, der mir seine gebrauchten National Geographic Karten für nur 5$ praktisch geschenkt hat. Ich werde in den kommenden Tagen auch länger mal kein Internet zur Verfügung haben. Keine Sorgen also, wenn ich hier erst später wieder was von mir hören lasse. Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr auf dieses neue Abenteuer, weil es jetzt im Prinzip auch wirklich erst eines ist bzw. werden wird.  

2. La Paz - Das Ziel der Reise
Ich habe beschlossen, dass in La Paz (das Mexikanische, nicht die Hauptstadt Boliviens) meine Radtour ein Ende finden wird. Es gibt noch so viel zu sehen und zu entdecken, dass mir schlicht und einfach die Zeit davon rennt. also werde ich von da an das Rad gegen einen Rucksack tauschen und als "normaler" Backpacker meinen weg Richtung Argentinien fortsetzen. Es ist sehr schade, dass das Abenteuer auf dem Rad dann endet, aber zum Einen habe ich ja noch mehr als 1600 km vor mir und zum Anderen ist es Zeit für etwas neues. 

3. Die Foo Fighters in Mexico City!
Man könnte meinen, jemand hätte das alles so geplant, aber es ist tatsächlich eher Zufall: ich werde am 12.12. von la Paz nach Mexico City fliegen und dort mit Javier, den ich auf meinem Weg in Oregon getroffen hatte, ein paar Tage verbringen, bevor es weiter nach Honduras geht und meine CO2 bilanz so richtig den bach runter geht. Und welche Band, die ich hier auch schon mehrere Male in diversen Gitarren-Abenden erwähnt hatte, spielt just am Tag nach meiner Ankunft in der Mexikanischen Hauptstadt? Die Foo Fighters! Wahnsinn, ein Traum geht in Erfüllung und ich freu mich bereits jetzt wie ein Schnitzel! 

In diesem Sinne: Hasta Pronto! Mexico, allá voy!

PS: ich war in den vergangenen Tagen übrigens in Tucson bei Lupita, Eva und Nara (gracias guapas!), habe meinen Mund vor Sprachlosigkeit am Grand Canyon nicht mehr zu bekommen und habe in Las Vegas dann so ziemlich das Gegenteil zur Ruhe in der Natur der letzten tage erlebt. Doch im Moment fehlt die Zeit, das alles zu schildern. Wird aber nachgereicht, versprochen... :)

Let the adventure start!

There is a lot to tell You. also a lot that would be worth to resume or to philosophize. But due to the short time these days, I'll try to focus on the most important things. I am heading to a new adventure (this time a real one), I also know, when this adventure will definitely find it's end and I am so happy and lucky to see a dream come true right at the end of this adventure. In concrete terms: 

1. Mexico, here I come!
I used the last days in San Diego to prepare my ride through the Baja Peninsula in Mexico. New tires, new brake pads, the same as spare parts, a very important 10 liter dromedary bag, some new clothes (longsleeves will be useful against the burning sun in the desert) and a cute little travel Guitar are now part of my equipment. I also figured out, how to ride down the peninsula together with Torii, my riding companion for the Mexican part. As I mentioned earlier, the time of nice state parks every now and then with warm showers and grocery stores every couple of miles will be over as soon as we leave Tijuana after the Mexican border. some stretches in the desert will have no services for more than 300 km. So we better make sure to have our water filled up and know, when the next water supply will be. And we also make sure, that the roads we will be taking don't end up becoming a gravel road or nothing more than just a small trail. Thanks Chance for leaving me your perfect Maps, that will help us to avoid such situations! 
These circumstances are also another reason, why I wanted to do this with someone and not necessarily on my own. I will also not be able to get Internet access everywhere. So don't panic, if I don't post something every couple of days. Nevertheless I am really exited to start this adventure, as just know it really starts to become one. :)

2. La Paz - my final destination
I decided to end my biking adventure in La Paz, in the south of the Baja California. There are just too many things to see and to discover and unfortunately I don't have all the time in the world. So I will exchange my bike for a bagpack and continue my journey on a more "normal" way towards Argentina. It's really sad, that I now know, that this adventure has a fixed end, but there are still 1600 km to go and additionally it will be time for something new. 

3. Foo Fighters in Mexico City!
You could think, that it has been planned for a long time, but its rather pure coincidence. I will fly out from La Paz to Mexico City December 12th to spend some days with Javier, whom I met back in Oregon. Later I will hop on another flight and ruin my CO2-Balance sheet in order to be in Honduras by Christmas.And guess which band will play one of only two concerts in 2014 just one day after I'll arrive in the Mexican Capital? The Foo Fighters! A dream will come true and I am already so exited!

Hasta Pronto! Mexico, allá voy!

Ps: I have been doing a quite big road trip in the last days. I spent some days with Lupita, Eva and Nara in Tucson (Gracias guapas!), could not believe the beautiful nature at the Grand Canyon and was experiencing quite the opposite way of impressing people in Las Vegas. At the Moment I just don't find the time to tell you all these nice stories. But I promise, I will... :)

11.11.2013

Bicycling The Americas



Ein paar kurze Eindrücke meiner bisherigen Tour. Viel Spaß!
Some short impressions of my tour so far. Enjoy.

Ein Tag im Leben... One day in the life of...


Ein Tag im Leben eines Radreisenden...

So, da viele von euch noch nicht in den Genuss einer längeren Radtour gekommen sind, versuche ich hier mal den täglichen Ablauf auf etwas humorvolle, aber dennoch wahrheitsgemäße Art und Weise zu schildern. Und für diejenigen, die schonmal über längere Zeit auf dem Rad gesessen haben: ihr werdet sicher einige gewohnte Dinge wiederfinden. :)
Typischerweise beginnt der Tag früh. Gegen 7 Uhr heißt es Aufstehen. Raus aus dem warmen Schlafsack, rein in den kalten Morgen. Wenn die Aussicht passt, hat man aber das Privileg, an tausend bezaubernden Orten ein relativ simples Frühstück einzunehmen. Bisher besteht das entweder aus 3 Bageln mit Nutella und Banane oder aus Müsli mit Joghurt - Haupsache viel. Dazu gibt es leckeren Instant-Kaffee aus der Dose. Danach heißt es Sachen zusammenpacken und das kann manchmal schon etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Meist sind sowieso genau die Sachen, die man in den Gepäcktaschen sucht ganz unten verstaut. 
Gegen 9:00 Uhr sitzen wir meist auf dem Rad und radeln bei strahlendem Sonnenschein Richtung Süden. Nach einer Stunde setzt der Hunger ein und bald schon ist es Zeit für den Post-Frühstück/Prä-Mittags Snack (eigentlich ist immer eine gute Zeit für einen Snack). Und kurz darauf, wenn man fleißig war hat man schon 30 Meilen geschafft, gibts dann endlich Mittag. Man wird mit der Zeit sehr kreativ, was die Sandwiches angeht. In den Fotos seht ihr die verschiedenen Erdnussbutter-Erdbeeren-Tortillas (©Torii) oder auch die Honig-m&m-Kombination (©Sara). Manchmal liegt köstlich und abartig nah beieinander. :) 
Typischerweise wird das Essen auf der Straße, vor einem Supermarkt oder eigentlich an jeder freien, möglichst nicht viel befahrenen Stelle eingenommen. Was ich bisher gelernt habe ist, dass man wirklich Unmengen an Essbarem in sich schaufeln kann. Da kann es schonmal vorkommen, dass man als Nachtisch (nach 3 Bageln) noch einen 900 Kalorien Joghurt Drink braucht. 
Nach der Ankunft am Tagesziel gegen 16:00 Uhr wird das Zelt aufgebaut, dann heißt es Duschen und eeeeendlich (es wurde ja auch Zeit) kann man das Abendessen auf dem Gourmet-Gaskocher vorbereiten. Wie Bilder 17 und 18 zeigen ist es oftmals wirklich ein Festmahl. Mit etwas Glück gibt es sogar einen kleinen Laden in der Nähe zum Durstlöschen (manchmal sogar mit deutschem Bier! Foto 19). Ansonsten wird es hier mittlerweile gegen 17:30 stockdunkel und somit ist jede Zeit ab 20 Uhr eine perfekte Zeit zum Schlafen gehen (meist nach kurzer Routenplanung für den kommenden Tag und etwa Tagebuch schreiben). Vielleicht findet sich noch Feuerholz für ein Lagerfeuer und seit kurzem habe ich ja auch meine kleine Reisegitarre dabei. Ansonsten heißt es good night everyone! 
Nachts wird man meist gegen 3 - 4 Uhr vom knurrenden Magen geweckt, der ja nun schon seit einiger Zeit nichts mehr zu Essen bekommen hat. Aber zum Glück habe ich ja immer jede Menge Snickers dabei, die da ganz gut helfen. 


One day in the life of a touring cyclist...

Because many of you haven't done a longer Bike tour so far, I try to get you a short impression of how a typical day looks like on such a trip. And for those of you that already did a longer trip: you will definitely find some quite familiar things in here. :)
Usually a day starts around 7 am as we get out of our tents. Out of the warm sleeping bag, into the cold mornings. But at least we usually have the privilege to enjoy our breakfast with the amazing views of the ocean or other beautiful places. The breakfast usually consists of 3 Bagels with a Nutella Banana mix or cereals with yogurt. Together with an instant coffee this is our first of many more meals in a day. After this, it takes me usually another 45 minutes to get my stuff together and to pack my tent. And usually the things you are looking for are packed underneath everything in your panniers. Every time...
Around 9ish we usually get on the road and pedal towards the south with the warming sun. Shortly after you already feel a bit hungry and soon it's time for the post breakfast / pre lunch snack. There is always time and appetite for a snack. And shortly after this it's finally time for lunch! If you are good, you already made 30 miles so far and you can eat relaxed, because only some 20ish miles are yet to come. Regarding the sandwiches for lunch, you get really creative. From peanut butter strawberry tortillas (©Torii) to honey m&m sandwiches (©Sara) you will eat every thing. Sometimes delicious and disgusting lie close together.
We usually stop for lunch where ever we are. Ideally without much traffic and sometimes even with a real table (! :) ) but usually its just sitting somewhere in front of a supermarket or along the road. What I learned so far is that you can eat much more than you ever thought on such a physically demanding trip. So it can happen that you need a 900 calories yogurt drink for desert after lunch.  
After arriving at the destination of the day (around 4 pm), I usually build up my tent, shower and immediately cook my meal (finally food!). This again can vary from delicious to something not so delicious (see pictures 17 and 18), but again: hunger is the best chef, right? And if you're lucky you even find a small store with german beer (picture 19)! Shortly after cleaning the dishes and planing the route for the next day it will be totally dark and this means it is a totally appropriate time for a touring cyclist to go to bed. Maybe some journal writing or playing my little travel guitar sometimes even in front of a little fire and that's it for the day.
Around 3 or 4 am I usually wake up with a grumbling stomach that wonders why I don't feed him. But as I am usually well equipped with snickers or other candy, I don't have to worry about this for long.